30. Juni 2016

Das Sackerl für's Gackerl...

Ich hab ja länger überlegt, ob ich diesen Post überhaupt schreiben soll. So ein, äh, ungewöhnliches Thema. Aber, ja, ich schreibe ihn und zwar, weil mich eure Meinung (falls ihr dazu eine habt) interessiert.


26. Juni 2016

einfach gut gegessen #2

... äh naja, eigentlich getrunken. Aber meine heiß (äh eigentlich ja eher kalt) geliebten Säfte/Smoothies, passen einfach auch perfekt in diese Serie. ♥

Denn: die Saft- und Smoothiebar ist wieder eröffnet! 


Zutaten
400g Möhren
250g Erdbeeren
1/2 große Mango

Zubereitung
Die Möhren entsaften und den Saft anschließend mit Erdbeeren und Mango im Mixer pürieren. 
Wie immer: Ich habe das Obst vorher im Kühlschrank, damit der Saft direkt gekühlt ins Glas fließt. :-)


Ich wünsche euch einen einfachen, gemütlichen und leckeren Sonntag. 
Habt's schön. ♥

22. Juni 2016

Projekt: Plastik reduzieren | Küche - Stand der Dinge & Stolpersteine

Vor einiger Zeit habe ich ja angefangen, nach und nach Plastikartikel aus der Küche zu entfernen. Ich berichtete.
Und ich muss sagen: es läuft ganz gut. 


Inventar.
Kunststoffbesteck und -küchenhelfer gibt es gar keins mehr - beziehungsweise gibt es noch, wird aber nicht mehr verwendet. Sogar der beste Mann verzichtet auf seine geliebte Silikonzange und verwendet stattdessen die (zugegeben schon etwas umständlichere) Holzzange. Auch Pfannkuchen klappen ohne breiten Kunststoffpfannenwender gut - das waren nämlich seine zwei größten "Bedenken" in Sachen 'Küchenhelfer ausmisten', hihi. 
Aufbewahrungsdosen aus Kunststoff habe ich fast alle weggegeben, nur ein paar Schubladenhüter sind noch da, werden von mir aber nicht mehr verwendet. Tim benutzt sie noch ab und an. Da er aber generell so toll in der Sache mitzieht (ich sag nur: keine Süßigkeiten mehr, wegen dem entstehenden Plastikmüll - und ich erzählte ja schon mal, dass er echt gern nascht), sei ihm das gestattet. ^_^

Was mir erst kürzlich auffiel: ein paar Messer und Pfannen haben an den Griffen einen Kunststoff- oder Silikonüberzug. Bei einem Neukauf werde ich künftig darauf achten; vorerst werde ich die Gegenstände aber dennoch so lange es geht verwenden.
Wie ich ja schon sagte, es gibt allerdings nach wie vor das ein oder andere Elektrogerät, dass nun mal aus Plastik ist. Auch wenn mir beispielsweise Dampfgarer, Dörrgerät und Joghurtbereiter inzwischen fast ein wenig widerstreben, zwecks der Kombination aus Hitze und Kunststoff, benutze ich sie einfach gerne und Letzteres tatsächlich auch recht oft. Beim neu angeschafften Kontaktgrill haben wir aber bereits auf die Verarbeitung geachtet und ein Gerät mit sehr wenig Plastikanteil gekauft.

Ich hatte ja gesagt, dass ich versuchen möchte, benötigte Plastikgegenstände durch gebraucht gekaufte gleichwertige Sachen zu ersetzen. Bei Sieben und Messbechern war ich da bisher aber erfolglos, dass ich nun also doch ein neues Emaillesieb und Glasmessbecher gekauft habe. Nur mein flaches Sieb (das obere Teil dieses Sets) zu ersetzen, habe ich auch so noch nicht geschafft. Falls ihr wisst, ob und wo es so ein Sieb aus einem kunststofffreien Material gibt - her mit der Info, bitte danke. :-) Das verwende ich nämlich richtig häufig.
Was mir zudem noch etwas schwer fällt: geschnittenes Brot einfrieren - ohne Gefrierbeutel. Das Letzte habe ich in Frischhaltefolie gewickelt (die muss ja noch aufgebraucht werden). Das Aktuelle wurde bereits beim Bäcker geschnitten und in einen Plastikbeutel gepackt (da habe ich in dem Moment leider nicht weiter aufgepasst), in dem ich es nun eingefroren habe. Aber eigentlich würde ich das gerne komplett plastikfrei hinbekommen. Habt ihr schon Brotscheiben in Backpapier gewickelt und eingefroren? Klappt das? Oder wie macht ihr das mit dem Brot denn?

Porzellan, Glas, Steinzeug - vorherrschende Materialien in meiner Küche. :-)

Einkauf.
Auch hier klappt es überwiegend gut. Obst und Gemüse kaufe ich inzwischen nur noch unverpackt. Und wenn ich dafür auch mal in einen anderen Laden oder ungeplanterweise auf den Markt muss, ist mir das trotzdem lieber.
Milch, Joghurt, Buttermilch, etc. kommt nun in Glas ins Haus. Mit einer Ausnahme allerdings: H-Milch  im Tetrapak für den Joghurtbereiter. Da bin ich quasi doppelt zerknirscht. Aber ich mag Joghurt einfach unheimlich gerne und habe Zeiten, in denen ich auch wirklich viel davon esse. Da würde der Platz in meinem Kühlschrank für die Gläser gar nicht ausreichen (ok, das ist vielleicht ein wenig übertrieben).

Viele Trockenprodukte gibt es überwiegend in Plastik verpackt (Dinkelflocken, Leinsamen, Nudeln, etc.). Gibt es eine Alternative, kaufe ich bevorzugt diese - ansonsten sind das allerdings Produkte, die ich nicht häufig kaufe, weswegen sich da der anfallende Müll in Grenzen hält. Ganz genau so ist es auch bei Fisch. Den bekomme ich hier nicht frisch in meiner gewünschten Qualität, so dass ich auf TK-Produkte (z.B. von Followfish oder Produkten mit Naturlandsiegel) zurückgreife, die häufig eingeschweißt sind.
Dennoch gibt es Lebensmittel, auf die ich nicht verzichten möchte, die ich hier aber leider nicht im Glas bekomme: Quark und körniger Frischkäse. Bei anderen Käse- oder auch Wurstprodukten ist es wie mit den Trockenprodukten: habe ich die Möglichkeit sie bspw. an der Theke anders verpackt zu bekommen, nehme ich es so mit - geht es mal nicht, ist es aufgrund der Seltenheit für mich vertretbar. Quark und körniger Frischkäse esse ich aber zu gern und eben auch gern regelmäßig. Ich habe meinen Verbrauch schon stark(!) runtergeschraubt, auch wenn zwei, drei Becher trotzdem wöchentlich im Müll landen - leider. Aber das wäre für mich wie ein auferzwungener Verzicht, der mir dann die Freude an dem Ganzen wohl eher verderben würde.


Trotzdem merke ich inzwischen, wie sich der Anteil an Plastikmüll in unserem Haushalt deutlich reduziert, was mir natürlich sehr gefällt. Das möchte ich weiterhin beibehalten - bzw. noch weiter reduzieren. 



19. Juni 2016

einfach normal

Besonders sein, ohne aufzufallen. Foto via Unsplash.
Ich glaube, ich bin ein Durchschnittsmensch. So 08/15. Was der allgemeine Volksmund als einfach "normal" bezeichnen würde.
Ich habe keine außergewöhnliche Frisur oder Haarfarbe, trage keine ausgefallene Kleidung, habe kein abgefahrenes Hobby oder exotische Haustiere (ok, mein Hund ist ein Nackthundmischling, aber es ist trotzdem einfach nur ein Hund). 
Als Jugendliche gab es Zeiten, in denen ich das Bedürfnis hatte, mich von Anderen abzuheben. Wenn man immer die Jüngste und das Pummelchen ist, ist das vielleicht verständlich. Das geschah dann durch Haarexperimente (Dreadlocks, knallige Farben, Rastas...), äußerte sich in verschiedenen Phasen, wie zum Beispiel die Ich-trag-nur-Jungsklamotten- oder Emo-Phase und wanderte durch die unterschiedlichsten Musikvorlieben (von Hip Hop zu Metal). 
Heute brauche ich das alles nicht mehr. Ich bin glücklich und zufrieden mit meinem Leben. Mit meinem unspektakulärem Job, in meiner normalen Wohnung, mit einfacher Kleidung und normaler Frisur. Mit dem tollsten Ehemann an der Seite, der mich ganz genauso nimmt. Und das schon seit einigen Jahren.
Eine Findungsphase durchläuft vermutlich jeder von uns. Probiert sich aus. Versucht dies und jenes. Wenn man am Ende feststellt, dass man gar nicht hervorstechen muss, um glücklich am Ende der Suche angekommen zu sein - ist es doch auch voll in Ordnung "einfach nur normal" und auf seine eigene Art und Weise besonders zu sein.

Ich wünsche euch einen einfachen, gemütlichen Sonntag. 
Habt's schön. ♥

17. Juni 2016

Abenteuer Pflanzenhaarfarbe

Ja, nennen wir es mal Abenteuer. Das klingt netter, denn eigentlich glich das eher einer Schlacht.
Ich habe mit meinen Haaren schon viel angestellt von Kurzhaarschnitt, über mittllang, Dreadlocks, Schulterlang, Rastas, wieder kurz, asymmetrisch... Dass ich sie färbe ist dabei die einzige Konstante (auch wenn es da ebenfalls Experimente gab ... grün, lila, etc.). Seit einiger Zeit lasse ich sie tapfer wachsen (oh man, dieses Übergangsstadium hat mich echt Nerven gekostet) und bin zu natürlicheren Haarfarben zurückgekehrt. Da ich mein Straßenköterblond aber immer noch nicht mag, färbe ich sie inzwischen in einem klein wenig helleren, gleichmäßigen Blondton. 
Im Zuge des Umstiegs auf Naturkosmetik, wollte ich natürlich auch bei der anstehenden Runde des Haare färbens eine Pflanzenhaarfarbe verwenden. Warum ich mir noch nie früher Gedanken darüber gemacht habe, so mir nichts, dir nichts pure Chemie auf der Kopfhaut zu verteilen und einwirken zu lassen, kann ich echt nicht sagen. 
Die Auswahl an Farbnuancen bei Pflanzenhaarfarben ist geringer, daher habe ich mich weniger auf eine Marke festgelegt, sondern eher nach einem passenden Blondton geschaut. Fündig wurde ich dann bei Lovona. Also im Biomarkt eingepackt, zu Hause ausgepackt und rein in die Handschuhe.


14. Juni 2016

leergesprochen.

Ich weiß nicht, ob es diesen Ausdruck überhaupt gibt oder ob man es anders formuliert. Aber für mich trifft's das so genau richtig: Manche Wörter werden leergesprochen. Ich versuch mal, es zu erklären.
Manchmal werden bestimmte Worte -von jetzt auf gleich- total oft verwendet. Privat oder geschäftlich. Unter Freunden, Familie, Kollegen oder in den Medien. Häufig dann jedes Mal mit einem anderen Zusammenhang, so dass man schlussendlich irgendwann gar nicht mehr weiß, wo der Ursprung des Wortes liegt oder was man in dessen Zusammenhang glauben kann und was nicht. 
Ich konkretisiere das mal: Ein Wort, dass meiner Ansicht nach, in den letzten ein, zwei Jahren leergesprochen wurde: Nachhaltigkeit. Aber auch Detox oder Bio und Öko. Bleiben wir bei Nachhaltigkeit. Hätte ich vor zwei Jahren dieses Wort ohne Kontext gehört, hätte ich nicht direkt auf Anhieb etwas damit anfangen können. In einem Zusammenhang oder nach kurzer Recherche dann schon, aber einfach so war das in meinem Kopf ein eher schwammiger Begriff, den ich bis dato eigentlich auch noch nicht häufig gehört hatte. Und dann, bäm, auf einmal hört und liest man es an jeder Ecke.
Versteht mich nicht falsch:  ein nachhaltiges Leben zu führen ist erstrebens- und wünschenswert. Soll heißen: so leben, dass nicht mehr Ressourcen verbraucht werden, als vorhanden sind und somit die Grundlage für zukünftige Generationen aufrecht erhalten bleibt. Ja, das ist wichtig - aber das war es doch schon immer, oder? Warum wurde dieser Begriff jetzt so zum Trend. Und da sind wir beim richtigen Stichwort: Trend. Genau so kommt mir das nämlich vor. Ökologisch einkaufen, nachhaltig handeln, grün leben - scheint gerade einfach IN zu sein. Geht mal raus und fragt jemanden, ob er*sie das Wort Nachhaltigkeit kennt. Ja klar. Und was bedeutet das? Also, ähm, eventuell das, oder das und das habe ich dazu auch noch gehört. Findest du das wichtig? Hmmm... Genau. Leergesprochen.
Beispiel Detox. Entgiften. Zack, war diese Fastenvariante da und zack fanden sich Anhänger, Befürworter, Skeptiker, Experten, Kritiker. Nun gut, das ist halt wieder dieses Trend-Ding. Das Wort wurde, oder wird eigentlich immer noch, also so oft in den Mund genommen, mit den verschiedensten Arten beschrieben, es als das Beste überhaupt betitelt, im nächsten Moment wieder verteufelt... Am Ende weiß man gar nicht, woher es eigentlich kam und was der Ursprung ist. Leergesprochen halt. Dabei ist doch der Grundgedanke beim Detox der, seinem Körper etwas Gutes zu tun. Auf welche Art, ob es wirklich nötig ist und wer das macht - das entscheidet am besten jeder für sich. 

In diesem Sinne. Denkt nach. Lasst Trends Trends sein, das dürfen sie ruhig. Aber es lohnt sich auch, sie manchmal zu hinterfragen und die wichtigen Sequenzen eines Trends, eines Trendwortes, beizubehalten - auch wenn er wieder verflogen ist.

Ziemlich wirr das Ganze. Versteht ihr, worauf ich hinaus will?
Und natürlich werde ich das Wort Nachhaltigkeit auch weiterhin verwenden und niederschreiben, denn der ursprüngliche Sinn davon (siehe oben) ist ein ganz Wunderbarer. ♥

11. Juni 2016

Die Mädchenküche kocht "zusammen" #6: Kohlrabi-Apfelsuppe mit Linsen-Radieschen-Topping

So. Die Mädchenküchenwoche ist fast vorbei und somit steht das gemeinsame Rezept an. Im Bezug natürlich zum Kohlrabi haben wir uns für eine Suppe entschieden. Es gibt heute also 5x Kohlrabisuppenaction:
Vegan und mit grünem Pesto bei Samira
Als kalte Suppe bei Christina
Cremig und mit Paprika-Petersilienpesto bei Ilona
Mit Kokos bei Natalie
uuund ich habe eine Kohlrabi-Apfelsuppe mitgebracht, gekrönt mit einem knusprigen Linsen-Radieschen-Mix. Hättet ihr mit so viel Abwechslung beim schnöden Thema "Kohlrabisuppe" gedacht? ;-) 

8. Juni 2016

Die Mädchenküche kocht #6: Knusprige Kohlrabisticks

Ein Projekt, dass ich auch nach dem Blogumzug weiterführen möchte und werde ist die "Mädchenküche". Habt ihr bestimmt schon mal gesehen, oder? Wir sind sechs (ok, in dieser Runde ausnahmsweise nur fünf) Bloggerinnen, die sich alle drei Monate auf ein kulinarisches Abenteuer einlassen. Das Thema, meistens ein bestimmtes Lebensmittel oder eine -gruppe wird bestimmt, dann geht's los. Sechs Tage lang präsentiert jede von uns ein Gericht, natürlich passend zum Thema - da kommen die unterschiedlichsten Sachen bei raus! Und am siebten Tag kochen wir dann alle das selbe Gericht, aber jeder auf seine eigene Art. Diesmal ging es um -trommelwirbel- Kohlrabi und das gemeinsame Gericht wird eine Kohlrabisuppe. Die leckere Knolle, der viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird! Dabei kann man so tolle Sachen mit ihr anstellen. Bei Christina gab es ihn zum Beispiel als Waldorfsalat, bei Samira als Auflauf in Kombination mit Kartoffel, bei mir heute als knusprige Sticks und die nächsten Tage folgt er noch als Ofenrisotto bei Natalie und Salat bei Ilona. Simone setzt diese Runde umzugsbedingt aus und ist nächstes Mal aus der neuen Küche wieder mit dabei. :)
Meine Kohlrabisticks sind ganz einfach gemacht und im Ofen gebacken. Natürlich könnt ihr sie auch in der Pfanne panieren - das spare ich mir aber sobald die Ofenvariante genauso gut funktioniert. 

5. Juni 2016

einfach getauscht

(C) AuxTausch
Passend zum kürzlich erschienen Post, in dem es um Kleidung ging, erzähle ich euch heute von dem einfachsten und ursprünglichsten aller Geschäfte: dem Tauschgeschäft. 
Vor zwei Wochen war ich nämlich beim auxtausch - einer Kleidertauschparty in Augsburg. Initiiert von drei Mädels, fand dieses kleine Event schon häufiger statt, für mich war es das erste Mal. Funktioniert so: Kleiderschrank ausmisten, wenn was weg kann, in eine Tasche packen und ab damit zum Veranstaltungsort. (Solltet ihr nichts weggeben wollen, kann man aber dennoch teilnehmen). Für die fünf Euro Eintritt unterstützt man das Event und bekommt sogar noch ein Freigetränk.

2. Juni 2016

Zufällig zuckerfrei

Eigentlich wollte ich diesen Post damit beginnen, indem ich euch davon erzähle, was der Auslöser dafür war, dass ich den klassischen Haushaltszucker verbannt habe. Aber, obwohl ich jetzt echt lange überlegt habe, scheint es da gar kein Schlüsselereignis gegeben zu haben. Das hat sich wohl einfach so entwickelt.

Masala Chai & Bananen-Walnuss-Kekse. Zucker braucht's auch hier nicht.