31. August 2016

DIY für die Haare - Pflegekur und Kamillen-Rinse

Vor ein paar Wochen habe ich mir die Haar wieder kurz schneiden lassen. Von schulterlang auf nackenfrei. Seit dem pflege ich sie mit Naturkosmetik. Wobei "pflegen" etwas übertrieben ist. Ich verwende Haarseife. Punkt. Mehr mache ich in der Regel gar nicht. Kurz nach dem Schneiden hatte ich aber einen kleinen einfach-so-Lust-drauf-kann-ja-nicht-schaden-Anfall und habe mir eine Pflegekur zusammengerührt. Aufgetragen, eine Weile einwirken lassen, ausgewaschen und seidig-glänzendes Haar gehabt. Glückstreffer mit Wiederholungsgarantie.

(So kommt auch endlich der Plastikflaschenhonig weg!)

Zutaten für eine Anwendung bei mittellangen Haar (für meine kurzen Haare war die Menge nämlich viel zu viel):
2El Kokosöl
1Tl Honig
7El Olivenöl
1Tl Apfelessig
1 Eigelb

Kokosöl und Honig leicht (!) erwärmen, nur so dass beides recht flüssig wird. Dann mit den restlichen Zutaten zu einer cremigen Masse verrühren. Auf das angefeuchtete Haar verteilen, gut einmassieren. Nun am besten ein Handtuch umwickeln und 15-30 Minuten einwirken lassen.
Anschließend gründlich ausspülen.

Von der Apfelessig-Rinse bin ich seit dem ersten Versuch Fan. Im Zuge meiner Recherche damals, eben vor dem ersten Versuch, stieß ich ebenso auf die Möglichkeit von Tee-Rinsen. Als mir dann neulich eine alte Packung getrockneter Kamillenblüten in die Hand fiel, wusste ich direkt, was ich damit machen werde:


Leider habe ich die Blüten nicht gewogen, es waren so ca. 1,5-2 Hände voll
Die getrockneten Kamillemblüten übergießt ihr mit reichlich kochendem Wasser und lasst es dann einige Zeit ziehen, bis es abgekühlt ist. Dann abgießen, den Sud natürlich auffangen. Mit einem Esslöffel Apfelessig verrühren und abfüllen.
Rinsen verwendet ihr dann nach der Haarwäsche. Einfach langsam über die Haare gießen und nicht auswaschen. 
Bei mir bewirken die Rinsen wunderbar weiches Haar. Herrlich. :-)



28. August 2016

einfach eingemacht

Viele beschwerten sich bereits über den kurzzeitig schwindenden Sommer. (Und aktuell wird wieder über die Hitze geschimpft. Jaja, so sind wir Menschen halt.) Eine kleine und einfache Möglichkeit sich ein Stück Sommer länger zu erhalten, ist es Sommerobst und -gemüse einzumachen. Um es auch in Herbst und Winter genießen zu können. Dazu stellt man sich feste ein paar warme Sonnenstrahlen vor und -schwupps- kann man einem grauen, kalten Tag kurz mal entfliehen.

Eines meiner liebsten Einmachrezepte ist das sommerliche Mischgemüse in Tomatensoße:

24. August 2016

Lokalhelden | Augsburg

Stellt euch einen Laden vor, der nur ausgewählte Produkte anbietet. Obst und Gemüse. Trockenwaren, wie Getreide, Müsli, Nudeln, ... Feinkost wie Essig & Öl, Senf, Honig, Marmeladen, ... Milchprodukte - Joghurt, Käse, Aufstriche. Überwiegend aus biologischem Anbau und alles ausschließlich aus der Region. Je näher produziert, desto besser und bevorzugt. Stellt euch zu diesem Laden auch ein Lokal vor. Frühstück, Mittag- & Abendessen. Rein vegetarisch und vegan, auch hier werden überwiegend Bio-Zutaten verwendet.


Für alle, die sich nun denken "Klingt gut, aber sowas funktioniert nicht.", habe ich eine wunderbare Nachricht: Doch, es funktioniert. Sehr gut sogar. Seit fast drei Jahren gibt es die "Lokalhelden" nun schon und sind längst schon eine feste Intuition im Bismarckviertel in Augsburg. 

21. August 2016

Die Mädchenküche kocht "zusammen": Röstkartoffelsalat

Ah wah. Jetzt ist diese Mädchenküchen-Woche zum Thema Kartoffel auch schon wieder fast vorbei. Aber nur fast. Denn es fehlt ja noch das gemeinsame Gericht! Wir haben uns für Kartoffelsalat entschieden. Ein Klassiker. In sechs verschiedenen Varianten:
* mit Rucola-Pesto
Und meine: ebenfalls mit Kartoffeln aus dem Ofen. Salat, Radieschen, ein würziges Dressing. So einfach und doch eine super Abwechslung zum Standardkartoffelsalat.

17. August 2016

Die Mädchenküche kocht #7: Kartoffelstrudel

Neue Runde, neues Glück, äh, neuer Gaumenschmaus. Es ist wieder Mädchenküchenzeit. Diesmal zum Thema Kartoffel. Der gute, alte Erdapfel. Seit jeher gern und viel gegessen, aber hat er jemals wirklich viel Aufmerksamkeit bekommen? Das kann ich zwar nicht sicher beantworten, aber ich weiß: jetzt, diese Woche, steht die Kartoffel im Rampenlicht und wird zu allerlei Leckereien verarbeitet. Bei Simone kam sie als Laibchen daher, bei Natalie gab es Kartoffelpizza, bei Samira wird es eine Bratkartoffel-Gemüse-Pfanne geben, Ilona packt eine Kartoffelhaube auf ein Ofenhähnchen gewagt und bei Christina werdet ihr Kartoffelkäse finden!
Bei mir wird sie heute eingerollt und als Strudel mit Zucchini, Mangold und Tomatensoße genossen:

10. August 2016

Projekt: Plastik reduzieren | Müll

Neben dem gesundheitlichen Aspekt, gibt es noch einen Punkt, der gegen Plastik spricht: die Menge an Müll, der dadurch entsteht. Hier meine ich natürlich nicht die nahezu unkaputtbaren Kunststoffdosen, die bereits in den Schränken unserer Mütter und Großmütter standen (da greift dann wieder der Gesundheitspunkt). Vor allem geht es um Um-/Verpackungen, Plastiktüten, Mikroplastik, etc.

Das Problem
Die Zumüllung der Ozeane. Über Abwasser, zumüllen von Stränden, Schiffahrt, Fischfang, etc. gelangt der Müll nach und nach in die Meere. Ja, es gibt sogar schon richtige Müllstrudel und sogar vom Weltall aus sichtbare Müllteppiche. Der Mikroplastikgehalt im Wasser ist inzwischen höher als der Planktongehalt. Seevögel sterben an dem Müll in ihren Mägen (bei Interesse: googelt das mal. Die Bilder sind erschreckend/traurig). 

Wer ist Schuld?
Die Verbraucher schieben es auf die Produzenten: "Würde nicht so viel hergestellt werden..." Die Produzenten schieben es auf die Verbraucher: "Würden sie nicht so unachtsam damit umgehen...".
Natürlich ist die massenhafte Produkion, sowie der oft unnötige/fragwürdige Einsatz dieser Dinge ein wesentlicher Knackpunkt. Allerdings machen eben schon auch die Verbraucher (privat und geschäftlich) einen nicht grad kleinen Teil des Problems mit aus. Sowohl offensichtlich -falsche Mülltrennung, unachtsame Entsorgung inmitten der Natur, etc.-, als auch unoffensichtlich -Mikroplastik aus synthetischer Kleidung oder Kosmetikprodukten, die ins Abwasser gelangen.
Zugegeben: der Otto Normalverbraucher, der sich nicht weiter informiert, wird von dieser Problematik gar nicht allzu viel mitbekommen. Vielleicht wird es ab und an mal irgendwo erwähnt. Und am Meer ist man ja auch nicht ständig... Was aber jeder von uns, ja jeder, täglich (!) mitbekommt, ist vorhandene Plastikmüll in der Natur. In dem Punkt lasse ich auch keinen Widerspruch zu. ;-)
Ich bin jeden Tag mit dem Hund draußen, oft auf den selben Wegen, aber oft auch einfach kreuz und quer, wie wir gerade lustig sind. Und es gibt keinen Spaziergang, auf dem ich keinen Müll im Gebüsch, auf der Wiese, am Straßenrand sehe.



Das hat mich ja schon immer gestört - der Müll, der einfach so rumliegt. Teilweise auch nur einen Meter neben dem Mülleimer. 
Außerdem der Müll, der sich bei uns zu Hause ansammelt. Denn das wurde mir irgendwann immer bewusster: wir sind nur zu zweit und müssen tatsächlich, die Kiste jede oder jede zweite Woche (dann ist sie aber über randvoll...) ausleeren. Da mir das viel zu viel vorkam, wird ab nun noch genauer darauf geachtet: Plastiktüten beim Einkauf benutze ich schon lange nicht mehr, aber nun werde ich auch noch verstärkt auf Um-/Verpackungen achten. Ein tolles Ergebnis wäre natürlich, komplett plastikfrei einzukaufen. Das ist auf jeden Fall machbar, aber auch mit viel Konsequenz, Aufmerksamkeit und ja, auch Verzicht, verbunden. (Unterstützt aber selbstverständlich auch wieder die gesundheitlichen Auswirkungen, die ein plastikfreies Leben mit sich bringen können.) 
Soweit sind wir noch nicht, aber ein Anfang ist gemacht. Und gar nicht so schwer. Nehmt euch doch beim nächsten Einkauf mal ein paar Minuten mehr Zeit und greift nicht blind zu den Sachen, die ihr einfach automatisch kauft. 
Schaut euch mal in eurem Haushalt um: was davon ist wirklich notwendig?

Diese Tüte hängt da übrigens schon seit Wochen...
Vielleicht habt ihr sogar Beispiele? Achtet ihr beim Einkauf oder auch in einem anderen Bereich auf den Müll, den man unnötigerweise verursacht/mit nach Hause bringt? Wenn ja, was sind eure Tipps zur Plastikvermeidung? Was habt ihr als erstes dagegen unternommen? Was hat euch dazu bewegt? Erzählt doch mal. Vielleicht kann ich davon auch den ein oder anderen Tipp in meinen Post über einfache Möglchkeiten Plastik zu reduzieren mit aufnehmen. :-)

7. August 2016

einfache Ecke

Ich habe sie in fast jeder Wohnung: eine Ecke, in die nichts so richtig passen mag. So, dass sie oftmals lange leer bleibt. Und jedes Mal, wenn ich daran vorbeigehe, verdüstert sich meine Miene und ich komme ins Grübeln.
Nun. Das ist jetzt vorbei. Ich habe aus einer Ecke besagter Art auf ganz einfache, günstige und sogar recht nachhaltige Weise einen Lieblingsort gemacht.

Daraus:

3. August 2016

Brownies ... mal anders

Ich bin kein Trendsetter, meistens kriege ich eh immer erst zu spät davon was mit. Und Hypes mag ich in der Regel auch nicht. In diesem Fall trifft die Neugier auf den Spätzünder und ich musste es doch mal ausprobieren: Brownies mit Bohnen backen. Jap, habe ich also auch ausprobiert. Vom Ergebnis war ich tatsächlich ein wenig begeistert. Ich habe ja schon häufiger fallen lassen, dass ich nicht sehr auf Süßes stehe und daher ist diese Brownie-Variante perfekt. Die Bohnen schaffen u.a. eine tolle Konsistenz, ohne dass ich den Zucker sowohl als Süßungs-, als auch als Massemittel brauche. Etwas Süße braucht man natürlich, die kommt bei mir aber von Banane und Datteln - dabei muss ich aber erwähnen, dass meine Variante dennoch nicht sehr süß geschmeckt hat. Die Süßschnäbel unter euch nehmen am besten mehr Datteln oder helfen sogar doch mit etwas Zucker oder ähnlichem nach.